SOMMERFEST

Die Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin (HWR) gehört zu den wichtigen Standorten für eine plurale Wirtschaftswissenschaft und ein interdisziplinäres BWL-Studium in Deutschland. Die plurale und interdisziplinäre Ausrichtung ist am Fachbereich 1 (Wirtschaftswissenschaften) jedoch gegenwärtig gefährdet. Heterodoxe Professuren drohen nicht wiederbesetzt zu werden, und profilgebende Studiengänge und -inhalte drohen inhaltlich ausgehöhlt zu werden.

Am 13. Juni 2019 fand daher eine Protestaktion im Hinterhof der HWR statt, organisiert von Student*innen der drei pluralen Master-Programme International Economics (IE), Labour Policies and Globalization (LPG) und Political Economy of European Integration (POLEI). Ziel war es den Unmut vieler Student*innen über die aktuellen Entwicklungen an der HWR öffentlich zu machen. Im Rahmen eines Som-merfestes – inklusive guter Musik und vegetarischem Barbecue – wurden Student*innen über die Gefährdung des pluralen und interdisziplinären Profils der Hochschule informiert. In verschiedenen Redebeiträgen betonten Student*innen, Alumni und Vertreter*innen des Netzwerks Plurale Ökonomik die Bedeutung und Wichtig-keit der Hochschule als Ort kritischer Wissen-schaft.

Eine Petition für den Erhalt des LPG Masters – dessen Fortführung an der HWR ab dem kommenden Semester fraglich ist – erhielt schon allein an diesem Nachmittag etwa 170 Unterschriften. Unter den Unterzeichner*innern finden sich vor allen Dingen Wirtschafts-student*innen der HWR, FU und HU – von denen auch viele aus dem BWL-Bereich kommen. Auch viele Beschäftigte der HWR haben die Aktion unterstützt.

An der Petition kann unter diesem Link weiterhin teilgenommen werden:

https://docs.google.com/forms/d/e/1FAIpQLS-fw1Ptn3gek362ulJsKwTDm5thSgVOyC8tz-bC43qE8mk-WGGg/viewform?usp=sf_link

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